Timo Hoppe - Kontrabass & Alice Sichova - Viola

Der Kontrabass, die Seele des Orchesterklangs?
Die Viola, heimliche Diva hinter den 2.Geigen?
Aber kennen Sie den Klang und die Möglichkeiten dieser Instrumente wirklich?
Das DuoConviol lädt Sie ein, ungeahnte Klangwelten zu erleben!

DuoConviol

Der Kontrabass, die Viola, besser als Bratsche bekannt; beides Instrumente, die eher einen Orchesterklang beseelen als dass sie solistisch in Erscheinung treten. Instrumente mit tiefem Klang, nahe der menschlichen Stimme. Instrumente die Sehnsucht ausstrahlen, Sehnsucht nach Melodien.

Als ich die Bratschistin Alice Sichova auf den Bühnen des Konzertlebens traf, war schnell klar, dass wir beide diese Sehnsucht teilen und wir gründeten  das „DuoConviol“. Ein Duo dessen Klang nahezu einmalig ist.

Die Kombination von Kontrabass und Viola lässt ungeahnte Klangwelten entstehen.

Das Repertoire ist nicht nur eine Reise durch diese Klangwelten, sondern auch eine musikalische Zeitreise. Da es nicht viele Originalkompositionen für diese Instrumentenkombination gibt, bearbeiten wir Werke von Mozart, Rossini, Brahms und Glière, bis hin zu George Gershwin und Astor Piazolla.

Den Hörer erwartet also ein äußerst abwechslungsreiches und kurzweiligesProgramm.

Der Kontrabass 

Das größte Instrument aus der Familie der Streichinstrumente. 
Er wird gezupft , geslapt und auch gestrichen. Es gibt ihn 3-saitig, 4-saitig und 5-saitig. 
Er kann in Quart-, Quint-, in Wiener- sowie in Solo- und Orchester-Stimmung erklingen und in vielen Formen und Größen erscheinen. 
So ist die Gambenform die bekannteste, die Schultern leicht abfallend. 
Die Violinform ist auch oft zu sehen, wogegen eine Ähnlichkeit zur Gitarre eher seltener ist.
Den Kontrabass zu spielen, gibt es verschiedene Griffsysteme der linken Hand und verschiedene Bogenführungen der 

rechten Hand, sitzend als auch stehend.

 
Kaum ein anderes Instrument ist so vielseitig , auch musikalisch. Der Jazz, die Klassik, der Rockabilly, die Folk-Musik wären ohne den Kontrabass nicht vorstellbar. Aber kaum ein anderes Instrument ist gleichermaßen so unbekannt. Kaum jemand kennt den Kontrabass solistisch, vielleicht am ehesten im Jazz,  aber der gestrichene Klang der tiefen Saiten bettet sich doch meist in ein Ensemble.
 Die Viola
 
Die Bratsche – das Instrument mit den zwei Namen, vielleicht auch das Instrument mit den zwei Gesichtern. 
 
Viola – Geschmeidig klingt es, dieses Wort. Die Nähe zur Violine offenbar. Die Form nur etwas größer, der Klang etwas 
tiefer, etwas wärmer.  Auch die Violine nennt sich gerne Geige, jedoch scheint hier nichts zu trüben.
Bratsche – wie kann dieses Wort mit wunderbarer Musik einhergehen, mit den schönen Künsten sich vereinen? 
Zunächst im Volksmund liebevoll gemeint, durch Klischees und Image jedoch leidlich fehlgedeutet.
 
„… wieso ausgerechnet die Bratsche, deren Namen allein mir schon einen schneidenden Schmerz im Ohr verursacht…
(Marcel Reich-Ranicki, Literatur-Kritiker)“
 
“… Die Bratsche zu spielen, als entspräche sie der Violine, würde bedeuten, gerade das zu tun, was sie so in Verruf gebracht hat. Ihre tonliche Widerspenstigkeit würde unterstützt und ihre besondere Klangfülle gedämpft.“ 
(Yehudi Menuhin, Geigenvirtuose und Dirigent)
 
 
„Viola da Braccio“ ist der Ursprung aus dem Italienischen, im weitesten Sinn als Armgeige übersetzt. Auch hier zeigt sich wieder die Violine in der Verwandtschaft. Ebenfalls mit dem Arm gehalten bildet sich die Familie, im Gegensatz zu den Gamben deren Haltung, Stimmung und Form eine andere ist.

Wenn Sie Interesse an unserem Duo haben und es in Ihre Veranstaltungsreihe aufnehmen möchten, dann kontaktieren Sie mich bitte. Das kurzweilige Programm erhält auch durch meine humorvolle Moderation einen ganz besonderen Charakter.

Ungewöhnliche Klänge mit Bratsche und Kontrabass

OLFEN. … Das Publikum…war in andächtiger Stille versunken, die Augen geschlossen, ein seliges Lächeln in den Gesichtern… Unerhört und ungewöhnlich… Es ist die Instrumentenkombination der beiden, die zunächst stutzen lässt… Vieles, was sie am Sonntag in Olfen vortrugen, war also in der Form noch nie gehört, ungewöhnlich, deshalb aber nicht weniger schön, anmutig und technisch beeindruckend…

Ruhrnachrichten 27./28.Juni 2011

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Witziges, Besinnliches und Lebensweisheiten

Bilstein. Wiedereinmal hatte der Kulturverein MuT Sauerland ins Schwarze getroffen: proppenvoll war der Rittersaal auf Burg Bilstein bei „Wilhelm Busch – Lesung und Musik“, nicht enden wollend der Schlussapplaus.Den musikalischen Rahmen bot das DuoConviol, das die Veranstaltung mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Duo in G-Dur“, KV 423 eröffnete.

Ursprünglich für Violine und Viola komponiert, bot die Kombination Viola (Alice Sichova) und Kontrabass (Timo Hoppe) ein ausgefallenes Hörerlebnis, mozart´sche Leichtigkeit in dunklem Timbre: schwungvoll das Allegro, betörend das lyrische Adagio, virtuos das abschließende Rondo.

… Nach der Pause erfüllte Astor Piazollas „J´attends & Guardia Nueva“ mit Leidenschaft und Melancholie den Rittersaal.

… Mit dem tiefen, warmen, Sehnsucht ausstrahlendem Klang der Instrumente und ihrem empfindsamen, hingebungsvollen Spiel begeisterten die beiden Musiker ihre Zuhörer vollauf…

Westfalenpost 26.Januar 2011

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Belcanto auf acht Saiten – SOMMERSERENADEN – Das „DuoConviol“ sorgte für ungewöhnliche Klangerlebnisse.

Witzhelden. … Die Kombination der beiden tiefen Streichinstrumente erlaubt ihnen, „unerhörte“ Klänge zu präsentieren und bekannten Werken eine neue Gestalt zu verleihen. Abwechselnd schroff und geschmeidig.

Mit Mozart führten sie sich sogleich vorteilhaft ein. Von Reinhold Glière … erklangen ein Prélude, eine virtuose Gavotte und ein einschmeichelndes Wiegenlied.

„Une larme“ von Gioacchini Rossini brachte italienischen Belcanto auf acht Saiten.

Sehr kantabel war auch die Interpretation des Liedes „Wie Melodien zieht es mir leise durch den Sinn“ von Johannes Brahms …

Die brillanten, abwechselnd schroffen und geschmeidigen Klänge der Viola von Alice Sichova und die samtige Wucht

des Basses von Timo Hoppe machten fünf Tangos des Großmeisters Astor Piazolla, darunter „J’attends“,

„Saint Louis en L’ile“ und „Adios Nonino“, zu einem besonderen Erlebnis.

Die Besucher in der gut besetzten evangelischen Kirche von Witzhelden spendeten kräftig Beifall und wurden

mit einer Melodienfolge aus Gershwins Oper „Porgy and Bess“ belohnt.

Solinger Tageblatt 12.Juni 2010